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„Vom Flügelzauber der Greifvögel – Eulen entdecken“
Septembertreffen der Waldvereinsjugend Deggendorf mit der Naturforscher-Kindergruppe des LBV.

Vor kurzem fand ein ganz besonderes Treffen
am Imkerhaus Deggendorf im ehemaligen Donaugartenschaugelände statt.

Mitglieder der Jugendgruppe des Bayerischen Waldvereins mit ihrem Jugendwart Alexander König
und die Kindergruppe des LBV beschäftigten sich unter der inspirierenden Leitung von Annelies Maurer,
der erfahrenen Kindergruppenbetreuerin in der Kreisgruppe Deggendorf, mit dem Zauber von Greifvögeln.

Bei der Gestaltung des Programms für das Jahr 2026 hatten sich die Kinder für ein Gruppentreffen gewünscht,
alles zu erfahren, was es zu Greifvögeln zu sagen gibt.
Annelies Maurer kannten und schätzten sie schon von vorherigen gemeinsamen Aktionen.

Die Jugendgruppe des Waldvereins veranstaltet im Jahr vier bis fünf Aktionen
und besteht aus bis zu fünfzig Kindern und Jugendlichen zwischen null und achtzehn Jahren.
Die gemeinsame Aktion beim Septembertreffen zwischen Jugend- und Kindergruppe gefiel allen Mitwirkenden so gut,
dass sie zu weiteren Projekten führen wird.

Annelies Maurer wusste die Kinder mit zahlreichen Laufspielen und abwechslungsreichen Rätseln zu begeistern.

Die Federn von Buntspecht, Waldkauz, Blaumeise und Eichelhäher waren zuzuordnen.
Eine Krähenfeder sticht z. B., wenn man mit ihr über das eigene Gesicht fährt;
eine Waldkauzfeder fühlt sich dagegen ganz weich an.
Präparate von Graureiher-, Wespenbussard- und Stockentenschädeln galt es auseinanderzuhalten.

Der Wespenbussard ist mit 52 bis 59 cm der größte der genannten Vögel; er hat eine Vorliebe für Wespen,
scharrt mit Krallen und Schnabel die Erde im Bereich von Wespenlöchern auf
und pickt die Larven und Puppen aus den Waben. Gegen die Wespenstiche ist er hervorragend
geschützt durch kleine, schuppenförmige Federn zwischen dem Schnabelgrund und den Augen.

In der Nähe von Waldkauznestern ist Vorsicht geboten, denn, wenn er seine Jungen verteidigt,
greift er auch Menschen an. Er ist ein Höhlenbrüter; die Brutdauer beträgt etwa dreißig Tage
und beginnt ab Februar/März. Der nachtaktive Flugkünstler hat einen ausgezeichneten Gehör- und Sehsinn.

Er hält sich tagsüber gern z. B. in Baumhöhlen versteckt. Seine Beute wie Mäuse, aber auch Eichhörnchen und
krähengroße Vögel jagt er im lautlosen Suchflug oder lauert ihr durch geduldiges Warten bei der sogenannten
Ansitzjagd auf. Hierbei sucht er von niedrigen Ästen mit seinen großen Augen geduldig den Boden ab.

Das erlernte Wissen fragte Annelies Maurer bei einem Wettlauf zwischen Krähen und Eulen ab.
Ein buntes Zelt als Gruppe zu halten und wellenförmig schnell und langsam zu bewegen und darunter zu laufen
und den Platz zu wechseln verlangte gutes Zuhören und schnelle, aufeinander abgestimmte Reaktionen.

Auch bei diesem Treffen gab es ein Mitbringsel, nämlich einen Eulenanhänger
und eine Bastelanleitung für bunte Eulen aus Eierkartons.

Unser nächstes Treffen ist am Freitag, 09.10.2026, von 15 bis 17 Uhr.
Wir treffen uns im Wald mit dem Ranger; der genaue Ort wird zeitnah bekanntgegeben.

Neuer_Banner_2009Berg Arber -1456 MeterBerg Rachel - 1453 MeterBerg Lusen - 1373 MeterBerg Falkenstein - 1315 MeterBerg Osser - 1293 MeterBerg Dreisessel - 1333 MeterBerg Dreitannenriegel - 1090 MeterBerg Pröller - 1048 Meter

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